Philip J. Corso
Philip J. Corso (1915-1998) war ein US-amerikanischer Offizier der Armee, der eine Beteiligung an US-Regierungs-UFO-Programmen behauptete. Als Lieutenant Colonel diente er angeblich im Nationalen Sicherheitsrat von Präsident Eisenhower und beriet zu Roswell, UFOs und außerirdischen biologischen Entitäten (EBEs). Corso war 1962 für 90 Tage Leiter der Foreign Technology Division (FTD) der Army, nachdem er ab Juni 1961 als Stabsoffizier dort gedient hatte. und behauptete, Artefakte vom Roswell-Absturz an Auftragnehmer verteilt zu haben, was Technologien wie integrierte Schaltkreise, Glasfaseroptik, Nachtsichtgeräte, Laser und Kevlar einleitete. Er soll 1947 eine außerirdische Leiche in Fort Riley gesehen haben. Sein Hauptwerk 'The Day After Roswell' (1997, ghostgeschrieben von William J. Birnes) wurde New-York-Times-Bestseller, wurde jedoch für faktische Fehler, chronologische Unmöglichkeiten und Skepsis von Analytikern wie Philip J. Klass kritisiert, die seine Qualifikationen und Behauptungen anzweifelten.